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Wettersatelliten
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Der Empfang von Funksignalen der NOAA Satelliten.

Zum Verständnis der physikalischen und technischen Abläufe der tieffliegenden Wettersatelliten NOAA (www.noaa.gov/) gibt es kompetente Aufsätze und Untersuchungen im Internet. Einige Links auf der Link Seite.

noaa_satellite

Hier soll es nur um den Empfang der Satellitensignale mit amateurmässigen Mitteln, unter Schonung des Geldbeutels, gehen.                                                             Nur soviel zum groben Verständnis. Polumlaufende Satelliten fliegen auf polaren Umlaufbahnen in einer Höhe von 800km um die Erde.                                       Ein Umlauf dauert ca. 100 Minuten. Dadurch wird die Erde innerhalb von 12 Stunden einmal komplett gescannt. Die Sendesignale werden mit einer Frequenz von 137- 138 MHz abgestrahlt.

Als ich das erste Mal über NOAA Satelliten las, war sofort klar, dass ich als Funk Amateur die Sache ausprobieren musste. Mein Kenwood Handfunkgerätchen TH-F7 wurde hierzu vergewaltigt. Eine kleine 2m Antenne mit Magnetfuss (die ich sonst auf dem Dach meines Autos spazieren fahre) wurde auf das Terrassengeländer gestellt. Das Dekodierungsprogramm www.wxtoimg.com/hardware/ kostenlos aus dem Netz herunter geladen und installiert. TH-F7 an den Mikrofoneingang des Computers angeschlossen und gewartet.

Und siehe da, nach einiger Zeit kam das typische piep, piep des NOAA Signals aus dem Computer- Lautsprecher. Es wurde sogar ein Bild dekodiert. Sehr verrauscht aber doch erkennbar. Der Erfolg reizte meinen Ehrgeiz. Es heisst nicht von ungefähr “Experimentalfunk”.

Nach etlichen Rechergen im Internet kam ich zu folgender Gerätekombination.

Empfänger: Wraase APT-06. Antenne: Home made Quadrifilar Helix. Software: Wxtoimg.

Der gesamte Spass hat dann 300 Euro gekostet.

Aktuelle Werte, Merzig.