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Als Segler sind wir, wie Sie sicher wissen, sehr stark vom Wetter abhängig.
Man muss heutzutage nicht unbedingt ein studierter Meteorologe sein um vernünftige Wettervorhersagen zu erstellen (Das heisst nicht, dass nicht jeder Segler eine solide Ausbildung in Wetterkunde haben sollte). Es gibt mittlerweile hervorragende Wetterprognosen, hergestellt von Profis, wie zB. vom deutschen Wetterdienst
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Hurrahhh, sie ist oben!!!
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Aufstellen des neuen Hummel Mastes.
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Doch, alle diese Wetterberichte haben eines gemeinsam, man muss sie auch empfangen können.
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RTTY, ein Funk-Fernschreibverfahren auf Kurzwelle geht (kommt u.a. auch vom DWD), ist aber sehr stark von den Empfangsbedingungen abhängig. So kann es passieren, dass man genau dann, wenn man Wetter dringend braucht, keines empfangen kann.
Internet geht auch. Dies bedingt jedoch einen Telefonanschluss an Land oder eine Handy Verbindung. Landkontakt ok, aber welcher Segler möchte schon jeden Tag Landkontakt, nur um eine Internet Verbindung aufzubauen.
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Bleibt das Handy Netz. Als ich, nach einem dreimonatigen Griechenland Törn, 1200 Euro an Telefon- und Roaminggebühren aufgebrummt bekommen hatte, erschien mir diese Methode auch nicht mehr als der Weisheit letzter Schluss.
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Pactor.
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Bei Bobby Schenk las ich über Pactor. Ein Datenübertragungssystem auf Kurzwelle mit Fehlerkorrektur, also Empfang auch bei schlechten Bedingungen. Dieses System steht aber nur Funkamateuren oder über einen relativ teuren, kommerziellen Provider, zur Verfügung. Was tun? Die Entscheidung fiel nach einem Gespräch mit einem OM (OM=Old Man, so nennen sich Funkamateure, männlichen Geschlechts, untereinander). Er legte mir nahe die Funklizenz zu erwerben. Das fällt dir als Ingenieur doch nicht schwer (Originalton OM) .Na ja...,nach harter Büffelei hielt ich im Mai 2007 die druckfrische E-Lizenz in den Händen und konnte, nach der Zulassung zum Amateurfunk, mit eingeschränktem Funkdienst starten.
Eimal am Gerät wurde ich sofort süchtig. Im November 2007 schob ich die A-Lizenz nach und war von da an auf allen Amateurbändern QRV.
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Die Geräte.
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- TRX Kenwood Ts 2000
- TRX Icom IC 7700
- Icom externer Lautsrecher SP-20
- Kenwood externer Lautsprecher SP 23
- Icom Mikrofon SM-20
- Kenwood Mikrofon MC 60
- Kenwood Kopfhörer HS 5
- SignaLink USB TNC
- SCS PTC-IIusb Pactor-Controller
- Diamont SX 600 SWR Meter
- DAIWA Power Meter CN 801
- Ameritron Amplifier AL 800 B
- Computer: Medion Pentium (R) D CPU , 2,99GHz, 2,00 GB RAM
- Inverted V Antenne für 40/80 m
- SteppIR Beam 6/40 m
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Wie fast alle Anfänger, machte ich bei meiner Antennenauswahl Fehler. So liess ich mich zu einer GP 1500, einer eierlegenden Wollmilchsau, überreden. Mit dieser Antenne bekam ich immer wieder einen genervten 4/4 Rapport, was bei der in Amateurfunk Kreisen obligatorischen Freundlichkeit bedeutet, jetzt schaff dir endlich eine vernünftige Antenne an (dass ich die Antenne nur falsch eingesetzt hatte, nämlich hauptsächlich auf den unteren Bändern, wurde mir erst später klar).
Der nächste Schritt war das, was man von erfahrenen OM’s immer wieder hört: viel Draht in der Luft ist die beste Empfangs- und Sendegarantie.
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Die Antennen
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Meinem Schwiegervater, ein begeisterter Jünger Petri, schwatzte ich ein paar alte Angelrutenrohre ab. Im Keller lag noch ein nicht mehr benötigter Surfmast. Zusammen ergab das einen prima Antennenmast von ca. 12m Höhe. Nicht besonders schön, aber der 80/40m Lambda/2 Dipol (inverted V) funktioniert ausgezeichnet.
Für UKW installierte ich einen Diamont Vertikalstrahler. Bis zu unserem OV Relais schaffe ich es mit dieser Antenne allemal.
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Auf unserem Boot sind wir mittlerweile auch QRV. Hierzu wurde das Achterstag zur Antenne umfunktioniert und ein Kenwood TS 480 verbunden mit einem LDG AT 200 Pro Antennen Tuner installiert.
Selbstverständlich wurde der Verursacher der Sucht, das Pactor Equipment, auch eingebaut. Das nötige Interface hatte der Weihnachtsmann schon 2007 unter den Christbaum gelegt.
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